Tag zur freien Verfügung (18.09.)

Heute stand gar nichts auf dem Programm. Wir sind gerade wieder in Kathmandu – dem Ort, an dem auch unsere Reise gestartet ist. Ich habe mal wieder Halsschmerzen – wie immer zum Ende solcher Rundreisen :-/

Wir sind heute zu viert losgezogen. Es bestand die Möglichkeit, einen Ausflug mit der Reisegruppe zu buchen und mit dem Bus in eine Stadt zu fahren – aber wir 4 wollten gerne nach Pattan in die Königsstadt. Also haben wir uns ein Taxi genommen, kurz den Preis verhandelt und dann gings auch schon los. Es ist ein einziges Verkehrschaos in Kathmandu. Unglaublich. „Das hier nicht mehr passiert“ hatte ich so grade im Kopf als unser Taxifahrer in einen Roller fuhr. Es knallte kurz – ein böser Blick der Rollerfahrerin – ein böser des Taxifahrers – und beide fuhren einfach weiter. Als wenn nichts gewesen sei. Die Verkleidung vorne am Auto (keine Ahnung wie man das nennt 😀 ) hing halb daneben aber okay. Kann man machen. Macht man hier scheinabr so 😉

In Pattan angekommen gingen wir zuerst zum zentralen Platz. Wir wussten, dass wir dort umgerechnet ca. 10 Euro Eintritt bezahlen mussten – wussten aber nicht genau wo. Also erst mal die Kamera ausgepackt und angefangen, zu knipsen. Da kam auch schon ein Polizist und fragte nach unseren Tickets. Tjaja…. die hatten wir aber nicht – weil wir die Ticket-Bude noch nicht gefunden hatten. Also durften wir vier schön hinter dem Polizisten herlaufen, bis wir an der Ticketbude waren. Ticket gekauft und alles war gut 😉

Das Geld wird für den Wiederaufbau bzw. für den Wiederaufbau der durch das Erdbeben 2015 verursachten Schäden verwendet und das finde ich eine gute Lösung für diese Königsstadt. Es fehlen einige Statuen und Schreine. Und viele sind beschädigt oder komplett mit Gerüsten „eingezäunt“. Und trotzdem hat mich diese Stadt total umgehauen. Es war nichts mehr zu merken von dem Chaos wie vorher in Kathmandu. Irgendwie strahlte diese Stadt eine gewisse Ruhe aus.

Im goldenen Tempel kam auf einmal ein Mann auf uns zu, der uns in Englisch ansprach. Wir kamen ins Gespräch und er fing an, uns die gesamte Tempelanlage zu zeigen und zu erklären. Ca. 1 Stunde liefen wir hinter ihm her und hörten ihm zu. Gut – er hat uns anschließend seinen kleinen Raum gezeigt, in dem er Mandalas malt und wollte natürlich auch was davon verkaufen. Aber das war uns mehr oder weniger schon vorher klar, dass er das Ganze nicht erklärt, weil gerade schönes Wetter ist 😉 Der Steffen hat dann auch eins gekauft und so war der Mann und Steffen ebenfalls glücklich.

Nach unserer Städte-Tour waren wir noch kurz was einkaufen und dann ging es im Hotel ans Koffer-packen 😉

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