Die Brücke am Riverkwai – oder auch die Todeseisenbahn

Die Brücke am River Kwai – oder auch die Todeseisenbahn genannt
Heute ging es für uns mit dem Zug rüber nach Kanchanaburi. Das bedeuteten ca. 2,5 Stunden Zugfahren pro Weg. Eine Klimaanlage gab es nicht – dafür waren die Fenster komplett auf und so war es auszuhalten. Es sei denn, der Zug bretterte durch ausgetrocknete Erde bzw. Sand – das staubte so dermassen, dass wir hinterher komplett dreckig und eingestaubt waren.
Morgens um kurz nach 11 waren es dann tatsächlich schon 36 Grad; Tendenz steigend. Aufgestanden sind wir heute um 6; den ersten Kaffe hatten wir kurz vor sieben in der Hand und sind dann mit einem Tuktuk zum Hauptbahnhof gefahren. Von dort gings mit dem Zug weiter.
Hier am Hotel haben sie diese Fahrt auch angeboten – für allerdings 1800 Baht – sind knapp 60 Euro. Wir haben das Ganze jetzt selber gemacht und zusammen 200 Baht für das Tuktuk und 100 Baht pro Person für eine Zugstrecke bezahlt – also lagen wir pro Nase bei 400 Baht; macht 13 Euro. 😉
Ein bisschen was zu der Brücke bzw. Bahnstrecke:
Beim Bau der Zugverbindung zwischen Thailand und Birma sind ab 1942 Tausende Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter gestorben. Doch was wissen viele heute nicht mehr.
Im feuchten Tropenklima schufteten mehr als 60.000 Kriegsgefangene mitten im Dschungel zusammen mit 180.000 Zwangsarbeitern. Sie trotzdem im Regenwald eine Trasse ab, auf der in großer Eile Schienen verlegt wurden. Mehr als 12.000 Kriegsgefangene und 85.000 Zwangsarbeiter starben in der Tropenhölle.
Der Brücke, zu der früher parallel noch eine Holzbrücke gehörte, sieht man den Schrecken von damals nicht an.
Was wir morgen machen wissen wir noch gar nicht so genau. Fest steht aber, dass es morgen abend mit dem Nachtzug rüber nach Chiang Mai geht.
Wir melden uns wieder!

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