Angekommen in West-Afrika

So ich bin angekommen und liege gerade tatsächlich in meiner Koje- in einem 6er- Zimmer. Was aber gar nicht schlimm sondern eigentlich sogar ganz schön ist! Es ist immer ein Doppelstockbett in einer kleinen Nische mit Schrank, Schreibtisch usw. und man kann auch einen Vorhang vorziehen. Die, die nicht Nachtschicht haben und die ich schon kennenlernen durfte sind superlieb.

Es fing allerdings wieder etwas chaotisch an. Mein Wecker und der Weckruf gingen heute Nacht um 2.30 Uhr. Schlafen konnte ich nicht wirklich. Als ich das letzte Mal auf die Uhr schaute war es halb eins. Ich hab das ganze dann durch etwas längeres duschen und einen Kaffee kompensiert. Der erste Flug ging von Düsseldorf nach Paris. In Paris angekommen ging es mit einem Shuttlebus zu den entsprechenden Gates. Tja…Saskia ist dann einfach mal in den falschen Bus gestiegen und hat so erst mal unfreiwillig eine Flughafenrundtour gemacht😂und auch leichte Panik bekommen, da die Unstiegszeit nur eine knappe Stunde war🙈Raus aus Bus 1- einmal quer durchs Terminal Treppen hoch, Treppen runter und dann ab rein in den richtigen Bus. Als ich dann kurz drauf im Flieger sass, hob dieser nicht ab. Immer und immer wieder wurden die Turbinen gestartet- das ganze Prozedere dauerte über 2 Stunden, sodass die Crew dann irgendwann getränke und essen verteilte. Warum der Flieger nicht ging, wusste keiner. Alle Durchsagen waren nur auf Französisch…

Die zweite Sache, die sehr merkwürdig war: Ich saß von Düsseldorf nach Paris alleine hinten im Flieger. Von Paris nach Nouakchott war er dann rappelvoll…überwiegend mit dunkelhäutigen- und anschließend der Weiterflug nach Conakry wieder seeeehr leer. Aber letztendlich bin ich dann doch irgendwann angekommen.

trotzdem: irgendwie ist ganz alleine fliegen schon irgendwie komisch. Und ganz alleine so weit weg in ein fremdes Land noch viel komischer.

am Flughafen lief dann alles gut. Bis auf dass ein Mann auf mich zukam und „Mercy Ships“ fragte. Anschließend wollte er meinen Reisepass haben und verschwand damit. Ehmja…den gebe ich ja eigentlich nur sehr ungern aus der Hand. Habe ihn aber wiederbekommen 😉

Mit dem Jeep ging es dann rüber zum Schiff. Ich habe ja schon ein bisschen was gesehen von der Welt- mag ich zumindest behaupten. Die ersten Eindrücke von Conakry haben mich allerdings schon schlucken lassen.

Hier angekommen gabs erst eine Begrüßung und ein kurzes Einweisen, Schlüssel für die Kabine usw. Alles schön auf Englisch 😉 Ich habe auch meine Arbeitsklamotten schon bekommen und bin gespannt, was mich da morgen alles erwartet. Vormittags gibts noch Einweisungen und ab nachmittags gehts dann ans arbeiten. Laut Unterlagen gibts 45-Stunden-Wochen. Aber dafür bin ich ja hier. 🙂

anbei noch ein paar erste Fotos….leider alles nur Handyaufnahmen 😉


 

 

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